Klatsche in Neu-Isenburg

von Michael (184 mal gelesen) (Kommentare: 0)

Der dritte Spieltag fing für die Mädels des SVO schon wieder super gut an. Wieder nur mit zehn Spielerinnen würden wir beim Tabellenführer TSG Neu-Isenburg antreten müssen. Vormittags dann die erste Hiobsbotschaft: unserer Torfrau Melina ging es nicht gut und sie sagte ab, Johanna teilte mit sie käme etwas später zum Treffpunkt…

Jammern hilft ja nicht, so ging es um 15:00 Uhr los, ab ins Auto auf die Reise nach Neu-Isenburg. Im Auto die perfekte- gemütliche Reiseposition eingenommen, angeschnallt, den Zündschlüssel gedreht, das Radio angemacht, die Taste „Navi“ gedrückt und siehe da, es tut sich nichts – Navi kaputt… Also im Blindflug nach Neu-Isenburg…

Gerade so pünktlich vor Ort angekommen, haben wir erstmal vorgefühlt, wer so ins Tor gehen würde. Die Resonanz war von „ich kann nicht“ bis „dann spiele ich lieber gar nicht“… Na gut, somit haben wir entschieden, wer zuletzt kommt geht ins Tor – es traf Johanna…

Nach Klärung der T-Frage dann umziehen, Ansprache und mit acht Spielerinnen raus zum warm laufen. Irgendwie war in der Kabine eine ganz leichte komisch ironische Stimmung – warum nur?!? Der Anstoß rückte immer näher und aus Johannas „etwas später“ wurde etwas viel später... Zack, 17:00 Uhr, Anpfiff und Nadine stand im Tor. Mit sieben Feldspielerinnen + Torfrau gegen elf Tabellenführer dauerte es nicht lange und Nadine musste das 0:1 in der 7. Spielminute hinnehmen. Pünktlich vorm 0:2 in der 19. Minute hatte auch Johanna den Sportplatz gefunden, sich in die Torwart- Klamotten gequetscht, leicht aufgewärmt und Nadine aus dem Tor befreit. So waren wir jetzt zu neunt auf dem Platz. Johanna machte ihre Sache gut, aber musste noch drei weitere Tore in der 33., 41. und 45+1. Spielminute hinnehmen. So ging es mit 5:0 für Neu-Isenburg in die Pause. Aus dem nichts stand auf einmal Mitte der 1. Halbzeit unsere eigentliche Torfrau Melina mit Sporttasche auf dem Sportgelände der TSG.

Also durfte sich Johanna zum Anpfiff der 2. Halbzeit wieder aus den Torwart-Klamotten rauspellen und in die Feldspieler-Klamotten schlüpfen und Melina ging in die Kiste. Mit nun zehn Spielerinnen konnten wir die komplette 2. Halbzeit bestreiten. Wir haben uns mit Händen und Füßen gewehrt aber unser Gegner war an diesem Tag übermächtig, lies nicht nach und schenkte uns in der 46., 48., 52., und 55. Spielminute vier weitere Tore zum 9:0 ein. In der 58. Spielminute holte dann Leana in einem verbissenen Zweikampf einen Elfer raus… Den nutzte die TSG eiskalt zum 10:0. In der 70. Spielminute klingelte es dann nochmals zum 11:0 Endstand. Der gut leitende Schiri Sven Skudrzik pfiff dann pünktlich nach 90 Minuten die Partie ab.

Erkenntnisse zu diesem Spiel:
Alle auf dem Platz haben nie aufgegeben, den Kopf oben behalten und gekämpft bis zum Schluss – Respekt! Mit Bauchmuskel-Zerrung und hochgeklappten Fußnägeln wird unser Lazarett immer größer… Christian Leist möchte eigentlich immer nur zugucken, aber bekommt, wenn er da ist, immer irgendwelche Aufgaben – sorry! Eine ein Liter Flasche Cola kostet in Neu-Isenburg  7,- €, aber das Essen scheint zu schmecken, oder Werner?

Unser Dank geht an:
Miri, die auf Krücken auch den Weg nach Neu-Isenburg gefunden hat um die Mannschaft zu unterstützen, Christian Leist für die Fernsteuerung von Johanna im Tor, Werner Trompter fürs glänzen an der Fahne, Max und Pascal für die Muppet-Show auf der anderen Seite des Spielfeldes.

Nie aufgegeben und alles gegeben haben:
Melina, Leana, Nina, Alina, Kim, Johanna, Nadine, Lea, Destiny, Selina

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